Lindauer Zeughausmarkt Kunst Handwerk Design
Unterer Schrannenplatz 10, 88131 Lindau (Bodensee)
Auf einen Blick
- Veranstalter
- Förderkreis Zeughaus e.V.
Der Lindauer Zeughausmarkt ist ein Markt für Kunst, Handwerk und Design am ersten Adventswochenende. Die Stände stehen im alten Lindauer Zeughaus, und verkauft wird von den Gestalterinnen und Gestaltern selbst: Wer dort etwas kauft, spricht direkt mit den Menschen, die es gemacht haben. 2025 fand der Markt zum 16. Mal statt. Das Essen kam damals vom vegetarischen Cateringservice BeGeisterei.
Der Zeughausmarkt beginnt mit einem Abendtermin. 2025 öffnete er am Freitag von 19 bis 22 Uhr, am Samstag folgten 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, dem ersten Advent, 11 bis 17 Uhr.
Ein Kunstmarkt im Zeughaus Kaiser Maximilians
Das Gebäude selbst hat eine lange Geschichte. Kaiser Maximilian I. ließ es ab 1507 als Waffenarsenal errichten, als Teil einer Kette von Zeughäusern zum Schutz der Reichsgrenzen; das Lindauer richtete sich gegen die Schweiz. Der Rat der Stadt setzte damals durch, dass es nicht auf dem Gelände der heutigen Römerschanze, sondern in der Nähe des heutigen Paradiesplatzes gebaut wurde. Fertig war es erst 1526, sieben Jahre nach dem Tod des Kaisers.
1745 kaufte die Stadt Lindau das Haus. In den folgenden Jahrhunderten diente es als Theater, Lazarett für französische Truppen, Getreidelager, Kaserne und Jugendherberge, ab 1966 als Jugendzentrum. Seit 1995 ist es die Bühne des Zeughausvereins, der dort übers Jahr Konzerte und Kleinkunst veranstaltet.
Häufige Fragen
Wer verkauft auf dem Zeughausmarkt?
Kreative Gestalterinnen und Gestalter aus Kunst, Handwerk und Design verkaufen dort ihre eigenen, handgefertigten Arbeiten. Sie kommen also direkt mit den Machern ins Gespräch.
Gibt es auf dem Markt etwas zu essen?
2025 wurde der Markt vom vegetarischen Cateringservice BeGeisterei begleitet.
Was hat es mit dem Zeughaus auf sich?
Das Lindauer Zeughaus wurde zwischen 1507 und 1526 unter Kaiser Maximilian I. als Waffenarsenal gebaut. Später war es unter anderem Theater, Kaserne, Getreidelager und Jugendzentrum; seit 1995 ist es die Bühne des Zeughausvereins.